Lesung „Herz“
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Im Mai gibt es im Culture Club eine Lesung mit Anna Rosenwasser und Musik vom queerchor schweiz. Kommt vorbei und geniesst den Abend mit uns!
Whatwhatwhat? Mehr zum Programm
Wir alle können Hoffnung gut gebrauchen – aber ohne eine Auseinandersetzung mit dem, was uns wütend macht, geht das nicht. Anna Rosenwasser widmet sich in Herz. Feministische Strategien und queere Hoffnung den Fragen, die ihr als Aktivistin häufig gestellt werden: Wie können wir uns mit der Realität von Gewalt beschäftigen, ohne unsere Zuversicht zu verlieren? Wohin mit unserer Wut, die bei problematischen Diskussionen aufkommt? Warum fällt es vielen Frauen und Queers so schwer, Raum einzunehmen – und mit welchen Tricks schaffen wir es trotzdem?
Die Texte beschreiben heutige Realitäten von Frauen und queeren Menschen mit Einfühlsamkeit und Humor. Sie öffnen Perspektiven, beleuchten allzu oft Missverstandenes und ermutigen, nicht alleine zu verzweifeln, sondern gemeinsam fantasievollen Widerstand zu leisten. Nicht zuletzt gewährt das Buch persönliche Einblicke in die Lebens- und Gedankenwelt einer jungen Nationalrätin.
Dazu sorgt der queerchor schweiz unter der Leitung von Benjamin Graf für den passenden musikalischen Rahmen. Der Chor verqueert Musik-Genres und zelebriert queere Komponierende. Von heissgeliebten Popanthems oder eigenen Jodel-adaptionen, aber auch klassische Musik für Chor gehören zum Repertoire des Chors – ihre Performances reissen mit und überraschen, immer unter dem Motto „If ’never let them know your next move‘ was a choir.“
Dazu gibt es Drinks und Snacks, gemütliche Wohnzimmeratmosphäre, so wie immer im Schenkhaus. Nach der Lesung gibt es einen Büchertisch, wo du dir „Herz“ holen und von Anna Rosenwasser signieren lassen kannst.
Ablauf
19:00 Türöffnung
19:30 Lesung „Herz“ und Musik queerchor schweiz
20:30 Gespräch/Fragen mit Anna Rosenwasser
21:00 Ausklang im Schenkhaus
22:00 Ende der Veranstaltung und Büchertisch mit „Herz“
Tickets:
Reservier dir auf Eventfrog deinen Platz und bezahle am Abend den Ticketpreis, den du angemessen findest. Unser Vorschlag ist, 20 CHF/Ticket – gib, was dein Budget erlaubt, weniger oder mehr ist absolut okay<3 Link für Tickets.
Infos zu Barrieren:
Es werden Getränke (alkoholisch und nicht-alkoholisch) verkauft. Die Veranstaltung findet auf Deutsch statt. The texts presented are mostly German, the event is held in German.
Das Schenkhaus ist rollstuhlgängig, auch das WC. Sitzgelegenheiten sind Boden, Stühle, Beanbags, Sessel und Kissen. Du kannst bar oder per Twint bezahlen.
Es gibt ein Awarenesskonzept und -personen am Abend.
Über die Artists:
Der queerchor schweiz bringt die Stimmen der Schweizer queer-Community zusammen und schliesst damit eine Lücke in der Schweizer Kulturlandschaft: ein überregionaler Chor für Menschen aller queerer Labels, der auf hohem Niveau singt und Gesang mit Performance verbindet. 2024 gegründet besteht der Chor aktuell aus 50 Sänger:innen aus der ganzen Schweiz. Der Chor kombiniert Musik von klassischen Komponist:innen und blickt mit einem queeren Blick auf und durch Genregrenzen hindurch, verbindet Chormusik mit Performances, erzählt seine eigenen Geschichten, jodelt und feiert queeren Trashpop.
Benjamin Graf ist Chorleiter und Theologe. Als Kirchenmusiker arbeitet er seit 2017 in verschiedenen Kontexten in und um Zpürich. 2022 folgte mit ANSWERING Bach eine erste szenisch-musikalische Arbeit, in der sein ensemble bach embodied die Bachkantate BWV 75 durch eine szenische Erweiterung mit Schauspieler:innen ergänzt und kontextualisiert aufführte. Er ist Teil der Band Traute Fiebrich, die mit dem Programm Kra an einem Konzeptalbum auf der Schnittstelle zwischen Folk, Rap und Spoken Word arbeitet, das 2026 in einer Hörstück–Produktion erscheint. Als künstlerischer Assistent im renommierten Schweizer Jugendchor unter der Leitung von Nicolas Fink und Gründer und Leiter des queerchor schweiz arbeitet er aktuell mit unterschiedlichsten Chören zusammen. Darüber hinaus ist er Leiter des Kulturbereichs im Schenkhaus und studiert im Master Chorleitung an der ZHdK. Sein aktivistisches Engagement umfasste in der Vergangenheit die Mitarbeit im queeren Gottesdienstkollektiv queerumvier und im Dragkollektiv Das Sündikat.
- Wann
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- Leitung
- Benjamin