Stages of Reason
Thalia Tulkens
In Stages of Reason wird die Perfomance-Künstlerin Thalia selbst zur Projektionsfläche. Sie umhüllt ihren Körper mit einer Leinwand, auf die Schwarz-Weiss Bilder projiziert werden. Die Bilder sind jedoch genauso wie ihr Körper und dessen Bewegung ständiger Veränderung und Überlagerung unterworfen. Im Verlauf der Aufführung löst sich die Leinwand vom Körper und wird im Raum installiert. Zurück bleibt eine Projektion, die auch nach der Performance Teil der Ausstellung bleibt.
Während der Ausstellung sind die Besucher:innen eingeladen auf dem Hellraumprojektor die unterschiedlichen Folien nach Belieben anzuordnen.
Im Zentrum der Arbeit steht die Frage, wie wir auf die Welt blicken – und wie sich dieser Blick ständig verändert. Unsere Perspektive ist nie neutral. Sie entsteht aus unserem Körper, unseren Erfahrungen und dem Ort, an dem wir uns befinden.
Thalia sagt: «Mich interessiert der Körper als gesellschaftlich und politisch geprägter Ort. Die verkörperte Praxis des Sehens befindet sich fortwährend im Übergang, in Vermischung und Veränderung.»
Stages of Reason lädt dazu ein, die eigene Perspektive als etwas Bewegliches zu verstehen – und immer wieder neu zu fragen:
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